Hausbrauer-Bier - eine fränkische Tradition

Bei uns wird noch Hausgebraut!
Was ist eigentlich hausbrauen?

Das Hausbrauen in Franken ist Anfangs des 19. Jahrhunderts entstanden. Es besagte, dass Bauern mit ihrer eigenen Gerste sich von den heimischen Brauereien ihr eigenes Bier einbrauen lassen durften. Für die angebaute Gerstenfläche musste ein Nachweis erbracht werden. Zudem war der Steuersatz für dieses Bier niedriger als der normale Steuersatz.
Von den Brauereien wurde die Gerste vermälzt und anschließend zu einem Sud Bier verarbeitet. Dieser Sud wurde dann in der Brauerei vergoren und in Holzfässern abgefüllt.

Das Jungbier wurde dann von den Bauern in ihren eigenen Kellern ausgelagert und bis zur Vollendung gereift.

Heute gibt es dieses Hausbrauerrecht nicht mehr. Aber die Tradition, dass Jungbier noch in eigenen Fässern abgefüllt wird, wird bei uns noch weiterhin fortgeführt. Zu bestimmten Terminen (siehe Tabelle) füllen wir das vergorene Bier in Ihren eigenen Fässern ab.

Das Auslagern und Reifen übernehmen Sie. Sollten Sie kein Fass haben, können Sie gerne eines bei uns erwerben.
Wir haben in der Regel ummantelte Edelstahlfässer
in den Größen 15, 20 und 30 Liter.

 

ABFÜLLEN 2017

Bitte liefern Sie Ihre sauber ausgespülten und mit Ihrem Namen versehenen Fässer werktags in der Brauerei an.

Es besteht dann noch die Gelegenheit die Fässer bei Bedarf nach zu reinigen, um eine gute Haltbarkeit des Bieres zu gewährleisten.

Innerhalb einer Woche können Sie Ihre gefüllten Fässer wieder bei uns abholen.

Auf gute Zusammenarbeit freut sich Familie Wirth und das gesamte Zum-Löwenbräu-Team.